Aktuelle Lage in Mikese

Schulen jetzt wieder geöffnet

Schule in Mikese

Die tansanische Regierung hatte schnell reagiert und wegen der Coronakrise schon vor Ostern alle Schulen geschlossen. Das war sowohl für die Schüler wie auch für die Schulen eine schwierige Situation. Wegen der Schulschließung und wegfallender Schulgebühren kamen Privatschulen schnell in finanzielle Bedrängnis.

Um die Lehrerinnen und Lehrer der Herbert-Wallbrecher-Schule weiter halten zu können, musste ein reduziertes Gehalt, analog zum „Kurzarbeitergeld“ in Deutschland, weiterhin ausbezahlt werden. Auch wenn der dafür benötigte Betrag für europäische Verhältnisse nicht sehr groß erscheint, konnte die Schule dies nicht alleine bewältigen. Wir als Förderkreis, unterstützt durch den Förderverein in Wien, haben deshalb einen wesentlichen Teil der Kosten übernommen.

Seit Anfang Juli sind die Schulen wieder geöffnet Die aktuelle Lage ist allerdings weiterhin unklar, da keine Infektionszahlen veröffentlicht werden. Wir hoffen jedoch alle sehr, dass die Ausbreitung des Virus einigermaßen unter Kontrolle bleiben wird.

Aktuelles Förderprojekt

Aktualisierte Planung

Die neue Secondary School

Förderprojekt Sekundarschule Skizze 01

Um die hohe Qualität der schulischen Ausbildung über die Primarschule hinaus weiterzuführen, beschlossen die verantwortlichen Personen der Herbert-Wallbrecher-Schule, eine „Secondary School“ aufzubauen.

Heute müssen die Schüler nach dem Abschluss der 7. Klasse in eine andere, meist staatliche Schule wechseln, wenn sie einen höheren Schulabschluss erwerben möchten – die staatlichen Einrichtungen kämpfen aber noch mit großen Problemen.

Als europäische Partner haben wir zugesagt,
deren Bau- und Anlaufphase zu unserem Förderschwerpunkt zu machen.

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Tansania-Nachmittag am 26. Oktober 2019 in Ottobrunn

„Fördern heißt: gemeinsam entwickeln!“

Tansania Nachmittag des Förderkreises

Unter diesem Motto lud der Förderkreis der Katholischen Integrierten Gemeinden e.V. im zwanzigsten Jahr seines Bestehens Mitglieder, Interessierte und Gäste zu einem aktuellen „Tansania-Nachmittag“ ein. Der Vorsitzende, Herr Erich Henkel (Foto links) konnte rund 140 Personen begrüßen. Erzählt wurde in Wort und Bild von Stationen und Projekten „einer afrikanisch-europäischen Lerngemeinschaft“, die nicht nur über die Schulen in Mikese sichtbare Veränderungen bewirkt, sondern (auf die eine oder andere Weise) auch alle an dieser Partnerschaft Beteiligten bereichert hat, einschließlich ihre Förderer.

Im Zentrum stand die Vorstellung des neuen Projekts Secondary School in Mikese.

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Moderne Technologien

… im Unterricht erlebbar machen

Die Herbert-Wallbrecher-Schule in Mikese möchte den Schülern „Werkzeuge“ an die Hand geben, damit sie jene Grundlagen sicher erwerben, die ihnen später das Ergreifen eines Berufes in einem handwerklich-technischen Bereich oder im Handel ermöglichen.

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Besuch der Schul-Qualitätsbeauftragten für den Bezirk Morogoro

„Education for all – no child left behind“

Tansania verlängert die Schulpflicht auf zehn Jahre

Die tansanische Regierung hat begonnen, das Schulsystem zu reformieren, um die jungen Menschen besser auf ein modernes Berufsleben vorzubereiten. Frau Sayuni, Qualitätsbeauftragte für Schulen im Distrikt Morogoro, besuchte auch die Herbert-Wallbrecher-Schule in Mikese.

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Landkultivierung und Aufforstung

Landkultivierung und Umweltschutz

„Plant a tree“

Ein gemeinsames Projekt von Pfarrei, Schule und Bevölkerung

Dieses Jahr war die Regenzeit wieder kurz und der Mais stand erbärmlich auf den Feldern. Die blanke Not führt dazu, dass die Menschen den Wald zu Holzkohle verarbeiten, illegal, aber die einzige Möglichkeit, wenigstens ein wenig Geld zu verdienen.
Verbrannte Bäume aber führen zur Erosion; die Natur erholt sich nicht mehr. Es ist notwendig und langfristig ertragreich, zu lernen, die Natur zu kultivieren und z.B. in großem Stil Bäume zu pflanzen.

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