Landkultivierung und Umweltschutz

„Plant a tree“

Ein gemeinsames Projekt von Pfarrei, Schule und Bevölkerung

Dieses Jahr war die Regenzeit wieder kurz und der Mais stand erbärmlich auf den Feldern. Die blanke Not führt dazu, dass die Menschen den Wald zu Holzkohle verarbeiten, illegal, aber die einzige Möglichkeit, wenigstens ein wenig Geld zu verdienen.
Verbrannte Bäume aber führen zur Erosion; die Natur erholt sich nicht mehr. Es ist notwendig und langfristig ertragreich, zu lernen, die Natur zu kultivieren und z.B. in großem Stil Bäume zu pflanzen.

Landkultivierung und Aufforstung
Konsequente Baumpflege führt zu wertvollen Nutzhölzern

Schülerinnen des Mädcheninternats in Mikese lernen u. a. auch Baumpflege, indem sie die jungen Baumanlagen vom schnell wachsenden Wildgras befreien. Sie müssen etwa zwei Jahre lang gegen dieses Gras und gegen die Gefährdung durch Steppenfeuer geschützt werden.
Nach konsequenter Pflege werden aus Setzlingen gerade, astfreie Bäume und damit wertvolle Nutzhölzer: Die Mühe und der lange Atmen werden belohnt und die Natur hat dabei aktiv mitgemacht.

Jungbaum-Pflanzung mit Maisanbau
Father Didas Kasusura in einer Jungbaum-Pflanzung mit Maisanbau

Father Didas Kasusura ist auch Fachmann für Ökologie. Er vermittelt den Menschen ein neues Bewusstsein für die Landkultivierung, um die Erosion zurückzudrängen, durch Aufforstung den wirtschaftlichen Wert der Nutzhölzer in Tansania zu fördern und Jung und Alt den Nutzen des Umweltschutzes zu vermitteln.