Das Mädcheninternat

Bildung für Mädchen – eine Chance für die Gesellschaft

Als Verantwortliche für das Mädchen-Internat in Mikese möchten wir alle Freunde und Förderer unserer Arbeit, die Schülergruppen, Frauen und Männer in Europa, herzlich grüßen und allen für ihre regelmäßige Unterstützung danken!
Unser gemeinsamer Einsatz für eine nachhaltige Entwicklung in Afrika wird nicht vergeblich sein.

Mit besten Grüßen
Ihre Theopista Katoto und Olympia Kimario

Aufbau des Mädcheninternats in Mikese

Im Mädcheninternat bei den Hausaufgaben
Gemeinsame Lernzeit im Internat

Trotz des ehrgeizigen Bildungsprogramms im Rahmen der „Free Education Policy“ der tansanischen Regierung sind die Bildungschancen für Mädchen in der Realität immer noch unzureichend. Das gilt vor allem für ländliche Gebiete und für ärmere Familien.

Mädchen eine gute Schulbildung zu ermöglichen, ist eine besondere Herausforderung. Allein schon unbeschadet in die Schule zu kommen, kann im ländlichen Raum mit langen Wegen ein großes Problem sein.

Im Jahr 2012 wurde die Herbert-Wallbrecher Schule deshalb um ein Internat für 20 Mädchen erweitert. Die Schülerinnen, die das Glück hatten, einen Platz zu bekommen, haben sich durchwegs gut entwickelt.

Das erweiterte Internat nach der Fertigstellung
Das erweiterte Internat nach der Fertigstellung

Aufbauend auf diesen Erfahrungen wurde das Internat inzwischen mit unseren Fördermitteln im Jahr 2016 um ein neues Gebäude und die zugehörige Einrichtung erweitert, so dass es jetzt 38 Plätze umfasst.

Auch wenn die Kosten im Vergleich zu Europa sehr gering sind, müssen auch hier die Eltern einen angemessenen Beitrag leisten. Wo das nicht möglich ist, werden die Schülerinnen durch Stipendien unterstützt.

Mit ihrer Offenheit und Zugewandtheit und mit ihrer Freude am Lernen sind die Internatsschülerinnen ein Ansporn für die anderen Schüler und Schülerinnen.

Einige Impressionen aus dem Alltag

Die Mädchen lernen zudem im Internat vieles, was über den schulischen Bereich hinausgeht, vor allem für den praktischen Alltag und die tägliche Versorgung. Sie sind vom gemeinsamen Leben und Lernen begeistert und schauen mit Mut und Zuversicht in die Zukunft.

Die Internatsfamilie vor dem neuen Wohnhaus