Rückblick und Ausblick zur Spendenaktion 2020

In der Mitte Bischof Adrian Mkoba in fröhlicher Runde

Die Tätigkeit in Tansania seit 1988

Die konkrete Arbeit in Tansania, die der Förderverein seit etlichen Jahren unterstützt, begann 1988/89. Damals und bis heute sind Priester des heutigen Vereins collegium scientia e.V. aus Deutschland, Österreich und der Schweiz wesentlich am Aufbau einer Gemeinde mit Schul-Initiativen in Tansania beteiligt.

Im August 1988 besuchte Bischof Adrian Mkoba von Morogoro, der sie eingeladen hatte, die europäischen und afrikanischen Pioniere. Das Archivfoto zeigt Bischof Adrian mit Personen der Priestergemeinschaft, umgeben von einem begeisterten Team bis hin zur jüngsten Generation.

Die feierliche Übergabe der Zeugnisse – dazu zieht man natürlich sein schönstes Kleidchen an!




Als Verantwortliche waren von Beginn an Ehepaare und Einzelpersonen aus Tansania dabei, daneben auch Mitarbeiter auf Zeit, und nach und nach gesellten sich neue Personen dazu.

Sie alle bilden heute, zusammen mit weiteren engagierten Lehrern und Lehrerinnen den Grundstock des Schul- und Internatsbetriebes.


Die Erweiterung des Schulwerks: Mädcheninternat und Computerunterricht


Das Finden von Personal und dessen Finanzierung waren und sind bleibende Aufgaben. Zugleich wuchs das Schulwerk:
Zur Vorschule und siebenjährigen Grundschule kamen der große Sport-platz für Pausen, Freizeit und Sport, eine Halle, auch für Veranstaltungen, zusätzliche Klassenräume für naturwissenschaftliche Fächer und schließlich sogar Räume für den IT-Unterricht.

Das Mädcheninternat

Parallel dazu entstand das Internat für Mädchen und dessen Erweiterungsbau. Dank der Unterstützung der europäischer Förderer in Deutschland, Österreich und der Schweiz konnten diese Erweiterungen Schritt für Schritt finanziert werden.

Hand in Hand mit der Erweiterung der Schule und der Weiterbildung der Lehrer konnte mit Hilfe von ehrenamtlich tätigen Personen aus Europa auch eine professionelle und computerunterstützte Verwaltung und Geschäftsführung einschließlich des Schulsekretariats aufgebaut werden, die auch die Qualifizierung der Lehrer einschließt.

Neue Förderprojekte – Das Schulangebot in Mikese entwickelt sich weiter

Bereits im Bericht 2019 konnte der Plan des Architekten für den Komplex Secondary School vorgestellt werden (Foto Modell).

Auf der Baustelle des ersten Lehrerhauses wurde fleißig gearbeitet.
Hier Maurermeister Godfrey Kamanga mit seinem „pikipiki“ (Motorrad).

Durch den Corona-Ausbruch haben sich Behördenbescheide und Baubeginn zwar etwas verschoben, dafür wurde bereits der Bau des ersten von vier Wohnhäusern für Lehrer errichtet. Jedes Haus wird eine Wohnung für eine Familie und eine für einen Einzelhaushalt erhalten.

Das neue Lehrerwohnhaus mit Einliegerappartement auf der Rückseite