Die Schulanlage

Ein schöner Ort fördert das Lernen

Das Konzept der Schulanlage

Freier Raum zwischen den Schulgebäuden

Die Gestaltung der Umwelt hat einen Einfluss auf die Erziehung – das ist eine Binsenweisheit!

Eine freundliche angenehme Umgebung hat einen positiven Einfluss auf die kognitive, aber auch auf die gesamtheitliche Entwicklung von jungen Menschen.

Dem wird im Schulkonzept der Herbert-Wallbrecher-Schule durch eine zweckmäßige, aber auch liebevoll gestaltete Anlage entsprochen. Die Schüler sollen gerne zum Lernen hierher kommen und sich hier wohlfühlen.

Die Gebäude sind deshalb trotz Einfachheit und Funktionalität ansprechend gestaltet; die ganze Anlage wird gepflegt und in Ordnung gehalten.

Überblick über die kleinen Gebäude


Im Gegensatz zu vielen Schulen gibt es nicht einen zentralen Bau, sondern viele kleine Gebäude. Dies entspricht eher den Gegebenheiten vor Ort und ermöglichte ein organisches Wachstum der Schule entsprechend der aktuellen Möglichkeiten und Anforderungen,

Es ist auf diese Weise gelungen, den verschiedenen Bereichen, wie Schule, Vorschule und Internat, Raum zu gewähren und sie dennoch zu einem harmonischen Ganzen zu verbinden.

Letztlich spiegelt sich dieses Konzept auch in einem freien, aber geordneten Miteinander der Personen wieder.

Funktionale Gesichtspunkte

Funktionale Bauweise

Ganz wesentlich sind natürlich auch die funktionellen Gesichtspunkte:

  • Die freistehenden Häuser ermöglichen auf einfache Art eine optimale Belüftung der Räume, da man leicht auf mehreren Seiten Fenster vorsehen kann.
  • Ein weiterer Vorteil dieser Bauweise ist, dass der räumliche Abstand auch bei geöffneten Fenstern für einen wirksamen Schallschutz sorgt.
  • Die weit überstehenden Dächer spenden Schatten und ermöglichen es, bei Regen ausreichend Wasser zu sammeln und in Zisternen zu speichern.

Einsatz lokaler Ressourcen

Einsatz lokaler Ressourcen

Die Ausführung aller Arbeiten geschieht durch Arbeitskräfte vor Ort unter Einbeziehung des vorhandenen Fachwissens, unterstützt durch europäisches Know-how, vor allem bei der Planung und Ingenieurstechnik.

Bei der Auswahl der Materialien wird großer Wert auf die lokale Verfügbarkeit und Schonung der Umwelt gelegt. So werden zum Beispiel die Ziegelsteine für die Gebäude weitgehend manuell aus vorhandener lehmiger Erde geformt. Die Schulmöbel werden großteils in der anliegenden Schreinerei unter Verwendung heimischer Hölzer hergestellt – in Verbindung mit den Aufforstaktionen an denen sich auch Schüler beteiligten schließt sich hier ein Kreis.

Dies alles führt zu soliden und durchdachten Lösungen, die langfristig Bestand haben werden.