Unser Motto als europäischer Förderverein lautet: „Fördern heißt: gemeinsam entwickeln.“ Als gemeinnütziger Verein fördern wir seit zwanzig Jahren zielgerichtet und partnerschaftlich Initiativen und Projekte in den Bereichen:

Kirche und Theologie, Bildung und Erziehung, Völkerverständigung

Entwicklungshilfe durch Bildung in Tansania

Was uns bewegt

Ein besonderes Anliegen ist für uns die Bildung junger Menschen in Afrika, aktuell über die Förderung einer Grundschule mit Vorschule in Tansania in der aufstrebenden Region Morogoro, 70 km landeinwärts von Daressalam. Dieses erfolgreiche Schulprojekt, zu dem auch ein Mädcheninternat gehört, soll durch eine Secondary School erweitert werden, wofür sich unsere verantwortlichen Partner vor Ort entschieden haben.

„Elimu ni Mali — Bildung ist Vermögen!“

Tansanische Eltern nehmen das Sprichwort ‚Elimu ni Mali‘ sehr ernst. Sie wissen, Bildung ist der einzige Weg, auf dem Armut langfristig bekämpft und die Zukunft ihrer Kinder gesichert werden kann.

Als europäische Partner

ermöglichen und begleiten wir seit langem dieses erfolgreiche Projekt. Durch die enge Zusammenarbeit der tansanischen Verantwortlichen mit unserem Förderverein war es in den letzten Jahren möglich, die Grundschule um eine Vorschule und ein Mädcheninternat zu erweitern und mit der Planung für eine Sekundarschule zu beginnen.

Dank an alle Förderer,

die mit ihren Spenden zu dieser wichtigen Aufgabe beitragen. Die fröhlichen Gesichter der Kinder drücken etwas aus, was man auch ohne Swahili-Kenntnisse verstehen kann: „Asante sana!“

Was uns wichtig ist

Bei unserer Zusammenarbeit mit unseren Partnern wie auch bei der Kommunikation mit Personen, die uns unterstützen, ist es wichtig, dass in den wesentlichen Grundfragen ein Konsens besteht. Das betrifft die Ausrichtung der Förderprojekte selbst, wie auch die Grundhaltung der verantwortlichen Personen vor Ort. Ohne diese Übereinstimmung zwischen unseren tansanischen Partnern – Schule und Catholic Integrated Community – und uns als Förderkreis wäre diese Unternehmung nicht möglich. Was das bedeutet sei hier kurz erläutert:

Starthilfe statt Almosen

Im Schulbüro

Unser Beitrag für die verschiedenen Erweiterungen der Schule bestand und besteht darin, bei der Planung zu helfen, die Baumaßnahmen zu finanzieren und einen Beitrag für die Anlaufphase zu leisten.

Für den dauerhaften wirtschaftlichen Betrieb und die laufende Instandhaltung muss dann die Schule selbst die Verantwortung übernehmen. Dass dies möglich ist, hat sich bereits als realistisch erwiesen.

Natürlich geht das nicht, ohne dass die Eltern Schulgeld bezahlen. Das stärkt sowohl die Mitverantwortung der Eltern, wie auch die Wertschätzung der Einrichtung durch die Kinder. Da nicht alle Eltern dazu in der Lage sind, ist es eine zusätzliche Aufgabe des Förderkreises, diese Fälle mit Stipendien zu unterstützen.

Inklusion und Integration

Zwei kleine Freunde

Wenn man das fröhliche Miteinander der Kinder sieht und andererseits weiß, dass das friedliche Zusammenleben verschiedener Stämme und Religionen in Afrika nicht überall selbstverständlich ist, dann ist das ein weiteres Grundelement der Schule. In den Klassen findet man Kinder verschiedener Stämme, einschließlich der Massai, sowie verschiedener Religionen – Kinder von christlichen und muslimische Eltern oder auch Stammesreligionen und alle lernen, essen und spielen ganz selbstverständlich miteinander.

Einzelunterricht

Neben dem normalen Unterricht können manchmal Kinder aus extrem bildungsfernen Familien oder mit traumatisierenden Kindheitserfahrungen nur durch einen liebevollen Einzelunterricht nach und nach zu Vertrauen und selbständigem Lernen hingeführt werden.

Würde und Toleranz

Die ganzheitliche Sicht auf den Menschen, das Eingebundensein in eine verlässliche und sinnvolle Ordnung und der vorbildliche Umgang untereinander vermittelt den Kindern auch, die eigene Würde und die Würde der anderen als etwas Kostbares zu sehen und jedem mit Achtung und Toleranz zu begegnen. Das ist als pädagogisches Ziel leicht gesagt, gelingt aber nur da, wo es auch bei den Erwachsenen gelebt wird.